Konzept, Realisation, Komposition, Text, Vokalkunst, Musik und Regie: Christian Wolz Darstellungsform: Tagebuchaufzeichnungen (vertont von zwei Sprechern) Entwicklung des Themas: Ein junger Mann sieht sich in einer scheinbar ausweglosen Situation gefangen ("gefesselt"). Er fühlt sich abgetrennt, isoliert von der Welt und findet trotz verzweifelter Versuche keinen Anschluß mehr an seine Umgebung. Die Hintergründe der Depression erschließen sich erst im Verlauf des Dialogs, den die Hauptperson mit sich selbst führt: in assoziativen Tagebuchnotizen - oft nur Gedankenfetzen - und in körperlichem Ausdruck, der hier durch die menschliche Stimme vermittelt wird. Am Ende steht die unausweichliche Erkenntnis, daß der Freitod die einzig mögliche Lösung ist. Darstellung: Komposition in 11 Sequenzen Produktion: Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken Oktober 1999 Tonregie: Werner Klein / Karin Beaumont

Ein musikalisches Hörspiel für einen Vokalkünstler und zwei Sprecher
Sprecher 1: Uwe Müller Sprecher 2: Stefan Mäusnest
Länge:54.30 Minuten
Thema:Die letzten Monate im Leben eines Selbstmörders
und Vokalperformance (Christian Wolz)